David Neat & Astrid Bärndal - Seite an Seite
Science of life signs - Lebenszeichen erforschen

Eröffnung am Freitag, den 7. November 2008 um 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 8. November 2008 - 24. Januar 2009
Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 14 – 18 Uhr, Sa. 10 – 14 Uhr
Nachdem die zwei vorangegangenen Ausstellungen das Thema der Landschaft aus verschiedenen Blickwinkeln und Umsetzungen u.a. zum Thema hatten, befassen wir uns in dieser und der nächsten Schau im Februar mit der seriellen Skulptur. Ein weiterer Schwerpunkt im Galerienprogramm.
 
Zudem führen wir mit David Neat & Astrid Bärndal die kleine Reihe Seite an Seite fort, in der wir in Abfolge 2 Künstlerpaare aus London vorstellen, die jeweils in ähnlichen Ansätzen eigenständig arbeiten. Während der Lebensmittelpunkt des vorangegangenen Duos Tim Head & Susan Collins immer London war, lebten der Engländer und die gebürtige Schwedin lange Zeit in Hamburg.
David Neat wird vielen hier und anderswo situierten Sammlern u.a. mit seiner Serie Faim de Siècle – Hunger des Jahrhunderts, in der er einigen der bedeutesten Künstlern des 20. Jahrhunderts seine Hommage in Form eines nicht essbaren Pralinen-Konfekt widmet, ein Begriff sein, wenn er jetzt nach 8 Jahren seinen neuen Werk-Zyklus in Osterwalders Art Office  in Hamburg präsentiert.
 
David Neat & Astrid Bärndal vereint eine Affinität zu organischen Formen. Beide zelebrieren die Vielfalt, Komplexität und Schönheit der Natur, die sie in individuelle Formensprache umsetzen. Für beide spielt die handwerkliche Schöpfung eine übergeordnete Rolle in ihren Schaffensweisen, in dem der technische Prozess oft direkt den Inhalt generiert oder zu ihm beiträgt.
 
David Neat benutzt für seine neue Skulpturenreihe Lifebranches die „Sprache der Pflanzen“,  mit der er die Lebenserfahrungen bestimmter Personen zum Ausdruck bringt. Die Arbeit Birdsongs dagegen transportiert die „Sprache der Vögel“ in kleine delikate skulpturale Formen.
 
Astrid Bärndal künstlerische Grundlage ist die Photgraphie. Auf sie basierend kreiert sie digital hybride organische Formen, und verhilft ihnen zu ihrer eigenen dreidimensionalen Exsistenz durch eine Vielfalt skulpturaler Prozesse. Eine Reflektion auf die natürliche Evolution wie auch genetische
Manipulation.
Beide Künstler sehen die technische Seite des Machens..., die kreative Manipulation von Materialien...als natürlichen Evolutions-Prozess vergleichend mit der Natur, die ununterbrochen neue und adaptive „life signs“ (Lebenszeichen) kreiert.
 
David Neat (geb. 1956 St. Albans, England) studierte Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Glasgow University; Junior Honeyman Price; Theater-Design Riverside Studios, London; Arts Council Stipendium für Theater Design; Bühnen- und Kostümbildner u.a. am Royal National Theatre, the Young Vic; 1989 Bühnendesign am Deutschen Schauspielhaus. 1992 bis 2000 freischaffender Künstler in Hamburg. Lehrt seit Rückkehr nach London neben der Produktion seiner eignen Skulpturen an diversen Instituten „Model-Making-Techniques“:  u.a. Wimbledon College of Art, Central Saint Martins, Royal Academy of Dramatic Art, Rose Bruford College und V&A, sowie eigene Kurz-Lehrgänge an Sommer-Akademien, die sich an professionelle Designer richtet.
 
Astrid Bärndal (geb. 1963 Stockholm, Schweden) studierte Textildesign an der Akademie der bildenden Künste Stuttgart sowie Industriedesign & bildende Kunst an der HfbK Hamburg. Seit 1991 freischaffende Künstlerin in Stockholm und Hamburg. War mit ihren Objekten und Installationen in vielen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten und hat viele Preise- und Auszeichnungen erhalten; z.B. 1997 Grand Prix Int. Trienn.Talinn, Estland; 2000 Kleine Form Ganz Gross, Kulturstiftung Stormarn. Lebt seit 2008 als freischaffende Künstlerin, Fotografin  und Webdesignerin in London, England.



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Susan Collins
Shez Dawood (shez360)
Lela Erlenwein
Christiane Gerlach
Heino Goeb

Vanessa Grannum
Kevin Francis Gray
Richard Hartwell
Tim Head

Bertolt Hering
Eva Köchling
David Neat - Pralinenobjekte

Nemo G. Struckmeier

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